• Dorferneuerung Suhlendorf

    12. Treffen Dorferneuerung Suhlendorf am 03.03.2015

    PROTOKOLL DER 14. SITZUNG ZUR DORFERNEUERUNG SUHLENDORF MIT DEN ORTSTEILEN BATENSEN, NESTAU, NÖVENTHIEN, GÜSTAU, KÖLAU, KLEIN ELLENBERG UND GROSS ELLENBERG AM 03.03.2015

    12. ARBEITSKREISTREFFEN

    Herr Weichsel und Frau Pesel begrüßten die Anwesenden.

    Bevor die weiteren öffentlichen Maßnahmen in Batensen, Groß und Klein Ellenberg vorgestellt wurden, erwähnte Frau Pesel das Planerkolloquium zum Thema Dorferneuerung, bei dem eine Straßenplanung vorgestellt wurde, die in Absprache mit der ganzen Bevölkerung erarbeitet wurde. Die Idee nahm sie zum Anlass, in ähnlicher Art und Weise mit der Ortsdurchfahrt in Suhlendorf umzugehen.

    Dazu gibt es am 19.03.2015, ab 8:30 Uhr im Rathaus in Rosche die Möglichkeit für alle Interessierten, die Ortsdurchfahrt durch Suhlendorf abschnittsweise und detailliert durchzuplanen und mitzugestalten. Es wird dabei ein Zusammentreffen geben von Vertretern der Straßenbehörden, Planungsbüros, der politischen Gremien und der Samtgemeinde.

    Batensen:

    Folgende Prioritätenliste ergab sich nach der Vorstellung der Maßnahmen in

    Batensen:

    1. Ortseinfahrten aus nördlicher und südlicher Richtung. Aus nördlicher Richtung fällt eine dorfgerechte Bepflanzung der Verkehrsinsel an. Aus südlicher Richtung ist eine Verkehrsinsel wünschenswert.
    2. Bushaltestelle mit Bushaus
    3. Spielplatz
    4. Verbindungsweg nach Groß Ellenberg
    5. Pflasterung und Gestaltung Rundlingsplatz

    Folgende Anmerkungen wurden noch gesagt:

    • Beim Bepflanzen der Verkehrsinsel sollte von Ranunkel und Flieder abgesehen werden.

    • Die Heizungsanlage im Dorfgemeinschaftshaus ist mit Mitteln der Dorferneuerung nicht förderfähig.

       

      Groß Ellenberg:

      Folgende Prioritätenliste ergab sich nach der Vorstellung der Maßnahmen in Groß Ellenberg:

       

    1. Sanierung Dorfgemeinschaftshaus mit neu vorgebauter WC-Anlage.
    2. Pflasterung/ Sanierung der Dorfstraße und Gehwege
      • Fußweggestaltung mit Schotterrasen oder Pflasterung

    1. Verkehrsberuhigung auf der B71 mit Mittelinsel und Fahrbahnüberquerung und Herrichten der Bushaltestellen und Bushäuser.
    2. Wegeverbindung nach Batensen

    Frau Pesel machte nochmal deutlich, dass es bei der Antragstellung der öffentlichen Maßnahmen ein sogenanntes Ranking beim Amt für regionale Landentwicklung gibt. Dabei sind die ersten drei Maßnahmen der gemeinsamen Prioritätenliste bedeutsam. Nach einem Punktesystem fallen bisher auf die erste Maßnahme zusätzlich 30 Punkte, die zweite Maßnahme 20 Punkte und die dritte Maßnahme 10 Punkte.

    Ist eine der Maßnahmen nicht realisierbar, z. B. weil die Straßenbehörde Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf einer Bundesstraße nicht genehmigt, dann können andere Maßnahmen nachrücken.

    Klein Ellenberg:

    In Klein Ellenberg gibt es keine Prioritätenliste, da die gewünschten Maßnahmen mit Verkehrsberuhigung und regulierter Oberflächenentwässerung zusammengefasst werden können.

    An dieser Stelle wurde nochmal die Frage gestellt, wie die Allgemeinheit zu den nahe gelegenen historischen Stätten wie dem Ilkenberg und der Schwedenschanze stehen und ob im Rahmen der Dorferneuerung hier eine Aufwertung (Rastplatz, Prozessionsweg, Wanderwege) erfolgen kann und sollte. Frau Pesel verwies auf das benannte Handlungsfeld „Regionale Identität wahren“, in dem der Erhalt der historischen Stätten erwähnt ist. Vertieft werden kann die Diskussion auf der kommenden Dorfsitzung in Groß Ellenberg am 24.03.2015.

    Ausbau der Landesstraße L265 in Suhlendorf:

    In Vorbereitung auf den Straßenbautermin am 19.03.2015 in Rosche sollte anhand von Fotomontagen ein Eindruck vermittelt werden, in welcher Art und mit welchen Materialen der Straßenausbau gemacht werden könnte.

    Folgende Fragen, Anregungen und Diskussionspunkte wurden genannt:

    • Bietet ein Hochbord innerorts mehr Sicherheit für Fußgänger als eine überfahrbahre Muldengosse?

    • Die unterschiedlichen Pflastermaterialien sollten aufeinander abgestimmt sein, damit keine unruhigen Oberflächen entstehen – maximal drei unterschiedliche Materialien.

    • Ein erhöhtes Lärmaufkommen bei gepflasterten Straßen wird über versiegelte Pflasterfugen reduziert.

    • Der Unterbau der Pflasterstraße ist bedeutend, damit nach Einbau keine Schäden auftreten. Es darf nur hochwertiges Untermaterial eingebaut werden.

    • Beim Ausbau sollte auf mögliche Grünbereiche geachtet und Baumpflanzungen eingeplant werden.

    • Das historische Basaltpflaster, das in einigen Bereichen noch unter der Landesstraße verbaut ist, könnte u. a. im Bereich des alten Marktplatzes wieder

      verwendet werden.

    • Für den Gehwegbereich u. a. im Bereich des Marktplatzes wäre rutschfestes aufgerautes Klinkerpflaster wünschenswert.

    • Das Land übernimmt die Kosten einer neuen Asphaltierung bezüglich der Straßensanierung der Landesstraße. Die Kosten für Pflasterungen und andere Besonderheiten tragen die Gemeinde und die Anlieger.

      Abschließend sind noch folgende Termine zu benennen:

       

    1. 19.03.2015,

    ab 8:30 Uhr im Rathaus in Rosche: Planung der L 265 mit allen Interessierten

    BITTE UNBEDINGT KOMMEN!

    1. 24.03.2015,

    ab 18:00 Uhr Vorstellung der Maßnahmen in Batensen im Dorfgemeinschafts-

    haus.

    ab 19:30 Uhr Vorstellung der Maßnahmen von Groß und Klein Ellenberg im

    Dorfgemeinschaftshaus in Groß Ellenberg.

    1. 14.04.2015,

    ab 18:00 Uhr, 13. Arbeitskreistreffen mit der Vorstellung der Maßnahmen für

    Kölau und Növenthien und Erarbeitung einer gemeinsamen Prioritätenliste für alle Orte.

     

    Reitze, den 11.03.2015

    i. A. Inga Dittberner

    - Planungsbüro A. Pesel -

    Power-Point-Präsentation der Dorferneuerungsmaßnahmen in Batensen

     

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