• Dorferneuerung Suhlendorf

    10. Treffen Dorferneuerung Suhlendorf am 09.12.2014

    PROTOKOLL DER 11. SITZUNG ZUR DORFERNEUERUNG SUHLENDORF MIT DEN ORTSTEILEN BATENSEN, NESTAU, NÖVENTHIEN, GÜSTAU, KÖLAU, KLEIN ELLENBERG UND GROSS ELLENBERG AM 09.12.2014,

    10. ARBEITSKREISTREFFEN

    Bevor in die Hauptthematik des Abends eingestiegen wurde, begrüßten Herr Weichsel und Frau Pesel die Anwesenden.

     

    In der 10. Arbeitskreissitzung wurden mit Hilfe einer Power-Point die restlichen öffentlichen Maßnahmen in Suhlendorf vorgestellt.

    1. Alter Markt:

    Einer der Hauptdiskussionspunkte war die Verkehrswegeführung im Bereich des alten Marktes. Von drei vorgestellten Varianten, wurde die erste am Ende bevorzugt, da sie unter anderem am die geringste Verkehrsfläche aufweist. Hier behält die Landesstraße ihren alten Verlauf und die Uelzener Straße bindet im rechten Winkel an die L265 an. Die untergeordneten Grundstückszufahrten und Straßen führen auf die Uelzener Straße. Es entsteht so ein Aufenthaltsbereich, auf dem sich ein Unterstand mit aktualisierten Informationstafeln, Sitzmöglichkeiten und Begrünung befinden können. Des Weiteren wurde angeregt das Denkmal in den Bereich zu verlegen, um mehr Gestaltungsfreiheit mit Begrünung bei dem Parkplatz vor der Fahrschule zu bekommen.

    Folgende Argumente wurde gebracht, die Variante 2 und 3, einen Kreisel und Halbkreisel, ausschließen:

    • Sehr verkehrsraumlastig
    • Mehr Verkehrsgeräusche durch Abbremsen und Anfahren in den Kreisel
    • Das in der Mitte vorgeschlagene Denkmal benötigt nicht die Aufmerksamkeit
    • Zu wenig Verkehr für eine aufwendige Kreisel-Lösung

    Diskutiert wurde auch der Punkt der Pflasterung. Um die Geschwindigkeit im Ort unbewusst gering zu halten, sollte die Straßenpflasterung mit der Gehwegpflasterung korrespondieren. Die Ausführung der Straßenpflasterung, ob die Uelzener Straße genauso wie die L265 gepflastert werden soll oder lieber in einem anderen Pflaster ausgeführt werden soll, konnte noch nicht geklärt werden. Sind alle Straßen in dem Kreuzungsbereich in einer Pflasterung ausgeführt, dann gilt die „Recht – vor – Links – Regelung“. Eine abgesetzte Pflasterung der Landesstrasse, bedingt eine Beschilderung.

    Ein weiterer Punkt ist die Geräuschbelastung und Unebenheiten einer Pflasterung. Da wies Frau Pesel daraufhin, dass bei der Ausführung darauf geachtet werden sollte, dass die Fugen mit den Pflastersteinen eine Ebene bilden.

    1. Kreuzungsbereich Nestauer Straße:

    Ein großer Kreisel an dieser Stelle, könnte aufgrund der engen Verkehrsraumsituation problematisch werden. Ein überfahrbarer Mini-Kreisel wäre da schon eher eine Alternative. Gewünscht wird aber noch eine Variante der Verkehrsführung ohne Kreisel, die eine Reduzierung der großen Asphaltfläche aufweist. Die Variante wird bei der nächsten Sitzung gezeigt. Zu berücksichtigen bei dieser Örtlichkeit ist das höhere Verkehrsaufkommen der großen landwirtschaftlichen Geräte, die zu der Firma Eggers gelangen müssen.

    1. Dr. – Schulte - Weg:

    Hier schlägt Herr Weichsel die Bildung einer Einbahnstraße aus Richtung des alten Marktes vor.

    1. Kreuzungsbereich Kölauer Straße, Gartenstraße, Landesstraße:

    Hier wurde der Vorschlag gemacht, die Kölauer Straße im rechten Winkel an die Landesstraße anzubinden. Ein anwesender Anlieger, wohnhaft Kölauer Str. 1, wäre bereit, dafür einen Teil seines Grundstücks abzugeben. Des Weiteren könnte in diesem Zuge eine Gehwegverbreiterung erfolgen und auf der Ecke könnte ein kleiner Aufenthaltsbereich mit Ruhebank entstehen. Zwischen Gartenstraße und Kölauerstraße sollte eine optische Trennung im Einmündungsbereich auf die Landesstraße erfolgen.

    1. Parkplatzpflasterung „Am Suhle vor dem Tore“:

    Bei der Gestaltung der Parkplatzpflasterung sollte darauf geachtet werden, dass die Pflasterung nicht zu uneben ist, da dieser Bereich in jedem Jahr als Festplatz für das Suhlendorfer Schützenfest genutzt wird. Aber auch hier wird auf die spätere Detailplanung verwiesen.

    1. Mühlenbergstraße:

    Bei der Einmündung der Uelzener Straße in die Mühlenbergstraße sollte die Hauptwegerichtung zum Mühlenmuseum im Abbiegebereich einheitlich gepflastert werden. Des Weiteren wird gewünscht, die Mittelinsel rückzubauen. Eine Verschmälerung der Fahrbahn gibt Raum für mehr Gehweg mit Grünbereich und schafft Platz eine Pflasterfläche für z.B. einen Leiterwagen, der als Hinweis zum Mühlenberg dienen kann.

    Eine gepflasterte Überquerungshilfe soll es den Kindern erleichtern, sicher über die Uelzener Straße zu kommen.

    Der Kreuzungsbereich

    Nach dem Vorstellen der Ideen zu den Maßnahmen kamen folgende Anmerkungen, Einwände und Fragen:

    • Bei dem Erstellen eines Konzeptes für eine dezentrale Energieversorgung, können diverse Energieträger, wie z.B. Biomasse, Wind, Wasser und Sonne berücksichtigt werden.
    • Bei dem Vorstellen der Maßnahme „Wohnmobilstellplatz“ kam die Anregung, dass in vielen Ortschaften ein Vorsorgebereich für den Katastrophenschutz fehlen würde. Vielleicht wäre hier eine Kombination möglich.
    • Das vorgestellte Naherholungskonzept rund um den Mühlenberg wurde positiv von den Anwesenden aufgenommen. Wer aber kann die „Mühlenberg – Vision“ realisieren?
      • Der Mühlen-/ Verkehrsverein mit über 200 Mitgliedern könnte angesprochen werden.
      • Da die Maßnahmen noch öffentlich vorgestellt werden, findet sich vielleicht ein kleiner Kreis von „Kümmerern“, der sich der Idee annehmen.
    • Bei der Maßnahme Straßenerneuerung der Billung- und der Gartenstraße wurde beschlossen, die Fahrbahn zu pflastern und die Gossen als Muldengossen auszubilden.
    • Die Gartenstraße wurde besonders diskutiert und wird zukünftig als verkehrsberuhigte Anliegerstraße betrachtet werden. Um den Schwerlastverkehr zu vermeiden, bestehen mehrere Möglichkeiten der Ausführung:
      • Verschwenkungen innerhalb der Fahrbahn mit seitlichen Parkmöglichkeiten
      • Sackgasse im Teilbereich der häufigsten Anlieger, wobei der Verkehr über die Billungstraße mit entsprechender Beschilderung weitergeleitet werden kann.
        • Bei diesem Vorschlag kam der Einwand, dass Navigationsgeräte oft alte Strecken angeben und LKW dann in den Sackgassen feststecken könnten.
      • Die Grundstücke der VSE und Warnecke müssen im vorderen Bereich der Gartenstraße für den Anlieferverkehr „breit“ erschlossen werden.
      • Die Möglichkeit des Ausbaus einer Einbahnstraße wurde abgelehnt.

     

    • Warum werden einige Straßen bei der Sanierung gepflastert und andere nicht?
      • Anliegerstraßen werden als „untergeordnete Straßen“ gepflastert.
      • Übergeordnete Straßen, wie z.B. Durchgangsstraßen, werden im Fahrbahnbereich nicht gepflastert.
    • Die Straßenbeleuchtung ist bereits auf LED umgestellt. An besonderen Plätzen kann jedoch eine der vorgeschlagenen Leuchten aufgestellt werden.
    • Bushäuser: Bei der Gestaltung der Bushäuser wurde angeregt, sich nach den vorhandenen Bushäusern, wie z.B. in Nestau, zu richten. In Suhlendorf hingegen wäre auch eine andere Gestaltung möglich, da es sich ja hier um den Hauptort handelt.

    In der nächsten gemeinsamen Arbeitskreissitzung geht es um die Vorstellung weiterer öffentlicher Maßnahmen.

    Die nächste  Arbeitskreissitzung findet statt am

    Dienstag, den 27. Januar 2015, um 18.00 Uhr im Gemeindebüro

    in Suhlendorf.

     

    Reitze, den 18.12.2014

    i. A. Inga Dittberner

    - Planungsbüro A. Pesel -

    Sehen Sie hier die in dem 10. Treffen des Arbeitskreises Dorferneuerung Suhlendorf vorgestellte Power-Point-Präsentation "Lebendige Landkultur".

     

     

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