• Bekanntmachungen

    Wir für Sie - Die Samtgemeinde Rosche informiert

    Kostenlose mobile Corona-Testmöglichkeiten in der Samtgemeinde Rosche

    Glasfasernetz Landkreis Uelzen

    Glasfasernetz Landkreis Uelzen

    Kommunale allgemeine Neuwahlen und allgemeine Direktwahlen 2021

    Kommunalwahlen am 12. September 2021 in Niedersachsen

    Erlebnisräume für ALLE im DGH Stoetze

    EU-Förderung für die Schaffung eines attraktiven Außenbereichs am DGH Stoetze

              

    Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit der Maßnahme:

    „Erlebnisräume für ALLE am DGH Stoetze“

    Mit der Maßnahme wird die Zusammenarbeit und Initiierung, Organisation und Umsetzung von Projekten zur nachhaltigen Entwicklung in ländlichen Gebieten („LEADER-Region“) unterstützt.

    Weitere Informationen auch unter: www.eler.niedersachsen.de

    Besuche im Rathaus der Samtgemeinde Rosche nur nach Terminvereinbarung

    Besuche im Rathaus der Samtgemeinde Rosche sind ab dem 15.12.2020 nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 05803/9600 möglich. Wichtig: Zu ihrem Schutz und zum Schutz der Mitarbeiter werden Besucher nur mit Mund-Nasen-Bedeckung eingelassen!

     


     

    Rathaus Rosche - Informationen zum Coronavirus

    Hier finden Sie die Orientierungshilfen des Landkreises Uelzen zum Corona-Virus und Tipps, wie Sie sich schützen können:

    https://www.landkreis-uelzen.de/home/soziales-familie-und-gesundheit/gesundheit/corona-virus.aspx

    Ausbreitung Corona-Virus: Bürgertelefon des Landkreises Uelzen

    Für alle Fragen rund um das Coronavirus hat der Landkreis Uelzen ein Bürgertelefon geschaltet.
    Unter der Rufnummer 0581 82-3040 stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung bis auf Weiteres montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 15 Uhr für Auskünfte zur Verfügung.

    Ausbreitung Corona-Virus: Informationen der Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv

    Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Uelzen veröffentlicht auf Ihrer Homapage und in Sondernewslettern unternehmensrelevante Informationen unter:

    https://www.wirtschaft-uelzen.de/home/aktuelles.aspx

    Ausbreitung Corona-Virus: Informationen des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR)

    Energieeffiziente Abwasserreinigung Kläranlage Rosche

     

    Das Land Niedersachsen verfolgt mit dem EFRE-Multifondsprogramm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) die Strategie, des intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums. Das Multifondsprogramm soll zum Wirtschaftsprogramm „Europa 2020“ der EU einen Beitrag liefern.

     

    Die Samtgemeinde Rosche schließt sich dem Schwerpunkt Klimaschutz des Programms mit Maßnahmen zur CO2-Einsparungen an der örtlichen kommunalen Kläranlage an. Es ist für den Zeitraum vom August 2017 bis Dezember 2019 die Planung und der Bau einer Klärschlammvererdungsanlage sowie die verfahrenstechnischen Anpassungen (Neubau Rechen, Sandfang sowie Umrüstung des Misch- und Ausgleichsbehälters) am Standort der Kläranlage Rosche vorgesehen. Das Vorhaben ist neben dem verbesserten Klimaschutz begründet mit den steigenden Anforderungen, die aus der Verabschiedung der neuen Klärschlammverordnung und Düngemittelverordnung hervorgehen sowie den damit verbundenen schrittweisen Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung. Der derzeitig wirtschaftliche und ökologische landwirtschaftliche Verwertungsweg gilt zukünftig als nicht gesichert.

    Mit dem Klärschlammbehandlungsverfahren der Klärschlammvererdung können folgende öko-

    logische und wirtschaftliche Vorteile erschlossen werden:

    • Energieeinsparung bei der Klärschlammbehandlung durch Wegfall der maschinellen Entwässerung.

    • Verringerung des Transportbedarfes und damit der Transportenergie durch Volumen-reduzierung.

    • Mit dem Entfall von Chemikalien wie Polymeren bei der Schlammbehandlung wird den Anforderungen der Düngemittelverordnung Rechnung getragen.

    • Die Behandlungs- und Stapelzeit von ca. 15 Jahren vor erster Räumung gibt wertvolle Zeit zur Erschließung weiterführender Verwertungswege, insbesondere unter dem Aspekt der bisher nicht verfügbaren Technologien und Konzepte am Markt (z. B. Phosphor-Rückgewinnung)

    • Planbarere Kostenentwicklung

    • Erhebliche Risikominimierung in Bezug auf den Verwertungsweg

     

    Die lntegrationsmöglichkeit einer Klärschlammvererdungsanlage am Standort der Kläranlage Rosche ist aufgrund der bestehenden Verfahrenstechnik sehr gut umsetzbar. Unter Berücksichtigung der genannten Sachverhalte ist die Realisierung des Bauvorhabens ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll.

     

    Die Umstellung des Schlammbehandlungsverfahrens bringt den Synergieeffekt mit sich, dass der vorhandene Schlammstapelbehälter umgenutzt werden kann. Die neue Nutzung des Stapelbehälters als Misch- und Ausgleichsbecken vergleichmäßigt die Frachtbelastung über 24 Stunden und entlastet alle dahinterliegenden Anlagenteile. Die Belüftungssteuerung der Belebungsbecken wird gemäß den neuen Anforderungen gerecht optimiert. Der Überschussschlamm der Biologie wird in den Vererdungsbecken für eine spätere Entsorgung bzw. Nutzung entwässert und weiter stabilisiert. Dieses Verfahren stellt eine Ergänzung und Erweiterung in Form einer naturnahen Eindickung und Entwässerung dar.

    Nach ca. 15 Jahren hat sich eine Volumenreduzierung um ca. 90 bis 95% eingestellt, so dass eine weitergehende Nutzung bzw. Entsorgung wirtschaftlicher zu gestalteten ist. Der Trocken-substanzgehalt stellt sich nach der Betriebsdauer von 15 Jahren erfahrungsgemäß bei ca. 30 - 50 % ein. Die Becken werden als Erdbecken mit einer Vererdungsfläche von insgesamt ca. 5.000 m2 angelegt.

     

    Die Klärschlammvererdung in Pflanzbeeten ist ein naturnahes Verfahren zur Entwässerung und weitergehenden Mineralisierung von Klärschlamm. Der aus der Anlage abgezogene Überschussschlamm wird über eine Druckleitung mit entsprechenden Regelarmaturen in die Vererdungsbecken (Pflanzbeete) eingeleitet. Die Verteilung des Schlamms ist automatisiert, so dass eine optimale Auslastung der Becken gewährleistet werden kann. Durch die alternierende Beschickung wird der Schlammkörper in jedem Becken gleichmäßig aufgebaut. Nach jedem Beschickungsvorgang passiert das im Nassschlamm enthaltene Wasser den Klärschlamm-/ Klärschlammerdkörper sowie die Filter- und Dränschicht und wird von einem Dränagerohrsystem aufgenommen und zum Filtratpumpwerk geleitet. Bei der Passage des Bodenkörpers erfolgt durch aerobe Prozesse ein zusätzlicher Abbau der organischen Substanz. Über ein Filtratpumpwerk mit Druckleitung wird das Drän-/Filtratwasser zurück in den Abwasserreinigungsprozess der Kläranlage gefördert..

    Beim Verfahren der Klärschlammvererdung können durch Entwässerung und den Abbau organischer Substanz innerhalb von ca. 15 Jahren Trockensubstanzgehalte (TS-Gehalt) von 30 bis 50% erreicht werden.

     

    Durch die zuvor beschriebenen Anpassungen und dem Bau der Klärschlammvererdung lässt sich ein CO2-Äquivalent von ca. 55 t einsparen.

     

    Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 652.500,00 € gefördert.

     

     

    Klimaschutz Teilkonzept "Klimafreundliche Abwasserbehandlung" der Samtgemeinde Rosche

                           

    Seit  2011 wird die Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsichterheit (BMU) gefördert. (www.bmu-klimaschutzinitiative.de und www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen)

    Im Rahmen dieser Teilkonzepte können verschiedene kommunale Schwerpunkte bezüglich ihres Potenzials zur Reduzierung der CO2-Emission untersucht werden.

    Die Samtgemeinde Rosche hat einen Förderantrag für ein Teilkonzept mit dem Schwerpunkt "Klimafreundliche Abwasserbehandlung" eingereicht, der mit der Fördernummer 03KS4506 bewilligt wurde.

    Die Erarbeitung des Konzepts mit dem Titel "Kläranlage Rosche - Klimafreundliche Abwasserbehandlung" erfolgte vom 01.11.2012 bis 30.10.2013 durch die PFI Planungsgemeinschaft GbR, Hannover.

    Ziel dieses Teilkonzepts ist die Erstellung einer Entscheidungsgrundlage und eines strategischen Planungsinstrumentes, mit dem Treihausgasemissionen und Energiekosten der Abwasserbeseitigung dauerhaft gesenkt werden können. Inhalt des geförderten Konzepts ist im ersten Schritt die Beschreibung des IST-Zustandes sowie die Erstellung einer Energie-und CO2-Bilanz der gesamten Anlage. Im nächsten Schritt wurden Energieeinsparpotentiale untersucht und verschiedene Maßnahme aufgezeigt.

    Hierbei wurde festgestellt, dass die Kläranlage Rosche bereits jetzt effizient betrieben wird, da bereits im Vorfeld zum Konzept Einsparpotentiale erkannt und umgesetzt wurden.

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