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    Wie tickt die Generation Y? - Angebot für Unternehmen der Ernährungswirtschaft

    Die aktuelle Generation der Bewerber stellt Personalverantwortliche vor Herausforderungen:

    Wie tickt die Generation Y und wie kann Employer Branding bei der Personalsuche unterstützen?

    Drohender Fachkräftemangel ist die Sorge vieler Personalverantwortlicher. Gerade in einer Branche, die zum einen unter Imageproblemen leidet und zum anderen kaum als attraktiver Arbeitgeber mit vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten bekannt ist, muss die Ernährungswirtschaft neue Wege gehen, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Welche Instrumente geeignet sind und wie sich die heutige Generation der Bewerber von Früheren unterscheidet, wurde auf der foodactive Info- Lounge erörtert: Recruiting, Employer Branding und Weiterbildungsangebote in der Region standen daher im Mittelpunkt.

    Welche Werte junger Menschen sind im Berufsleben heute von Bedeutung? „Der Fokus verschiebt sich vom klassischen Karrierestreben hin zu privater Selbstentfaltung“, so Prof. Dr. Julian Voss von der PFH Göttingen. „Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass die zukünftigen Bewerber andere Anforderungen an ihr Arbeitsumfeld stellen, Führungspositionen weniger wichtig werden und dafür andere Faktoren in den Vordergrund treten“, so Voss. In einer wissenschaftlichen Studie wurden Unternehmen der Ernährungswirtschaft befragt, welche Maßnahmen im Arbeitgebermarketing realisiert werden, um auf die Veränderungen einzugehen. Als Studienergebnis wurde ein 10-Schritte-Plan entwickelt, an dessen Ende der Erfolg von Employer Branding Maßnahmen überprüft werden kann.

    Ein erster Schritt zur Arbeitgebermarke und um Studierende für den Berufsstart in der Ernährungswirtschaft zu begeistern bietet foodactive zusammen mit der Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv das Projekt „apple.picker“ an. Bereits zum dritten Mal bringt foodactive Unternehmen und Studierende zielgenau zusammen. „Durch Unternehmensbesichtigungen, Workshops und ein gemeinsames Abendevent wird die Bekanntheit der Unternehmen gesteigert und Studierende erhalten einen interessanten Einblick hinter die Kulissen“, so Martin Leibing, Projektmanager bei foodactive. Mitarbeiter durch Weiterqualifizierung an das Unternehmen zu binden ist eine gute Möglichkeit, gleichzeitig fachliches Know-How für das Unternehmen zu generieren. Die Studiengänge „Food Processing“ an der Fachhochschule Lübeck und „Food und Agribusiness Management“ der PFH Göttingen in Stade haben die Lebensmittelindustrie im Fokus. „Unsere Studenten werden genau auf die beruflichen Bedürfnisse der Lebensmittelwirtschaft hin ausgebildet und erfahren durch die enge Einbindung von Unternehmen einen hohen Praxisbezug“, so Prof. Arne Pietsch von der FH Lübeck.

    Weitere Möglichkeiten,  sich zu Fachkräftethemen auszutauschen bietet der von foodactive ins Leben gerufene Arbeitskreis Qualifizierung. Interessierte Unternehmen aus der Ernährungswirtschaft sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und gemeinsam Lösungen für die kommenden Herausforderungen zu entwickeln. Der rege Austausch bei der foodactive Info-Lounge machte deutlich, wie wichtig es ist, dass Unternehmen sich proaktiv auf die zukünftigen Herausforderungen bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften einstellen.


    Weitere Informationen zu foodactive finden Sie unter http://www.suederelbe.de/geschaeftsbereiche/clusterentwicklung/ernaehrungswirtschaft.html

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