• Beratung

    Krisenmanagement

    Fast alle Unternehmen haben schon mal eine tiefe Krise durchgemacht. Einige mussten Insolvenz anmelden, andere sind gestärkt daraus hervorgegangen.

    Ein Unternehmen erfolgreich zu führen, wird angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes immer schwieriger. So ist es nicht auszuschließen, dass eine Firma in wirtschaftliche Turbulenzen gerät.

    Wenn eine Insolvenz droht, ist es meistens schon zu spät, um gegenzusteuern. Deshalb kommt es darauf an, Anzeichen für eine Krise schon im Ansatz zu erkennen.

    Aktive Früherkennung heißt, sich regelmäßig Fragen z.B. zur Perspektive des Unternehmens und der Nachfrage der Kunden zu stellen. Es gilt, Entwicklungen vorauszusehen und rechtzeitig Lösungen zu entwickeln. Auf bereits eingetretene Ereignisse zu reagieren wird sehr viel schwieriger. Die regelmäßige Bestandsaufnahme durch das Betrachten von Kennzahlen ist hilfreich. Sie zeigen, wo das Unternehmen im Augenblick finanziell steht. Z.B. können Kennziffern wie Liquiditätsreserve und –grad, Eigenkapitalquote, Cash Flow, Umsatzrendite errechnet bzw. beim Steuerberater erfragt werden.

    Ist eine Krise aber bereits eingetreten, empfiehlt sich häufig externer Rat durch einen Unternehmensberater.

    Für kleine und mittlere Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten bietet sich auch der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) initiierte "Runde Tisch" an. Der Unternehmer wendet sich dazu direkt an seine zuständige Kammer, die ihm eine Auswahl von Unternehmensberatern vorschlägt. Nach der Analyse durch den ausgewählten Berater treffen alle Beteiligten am "Runden Tisch" auf dieser Grundlage die erforderlichen Entscheidungen. Die Kosten übernimmt weitgehend die KfW. Mehr unter "Runder Tisch"

    Eine gute Möglichkeit ist auch, einen Berater aus dem Kreis des Rationalisierungskuratoriums der Wirtschaft Nord-West Hannover in Anspruch zu nehmen. Diese Beratung kann durch einen Zuschuss gefördert werden. Mehr unter  www.rkw-nord.de .

    In jedem Fall ist ein erstes Gespräch mit einem Firmenkundenbetreuer der Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv sinnvoll. Natürlich vertraulich und auf Wunsch auch anonym.

    Weitere Informationsquellen:

    Die Handwerkskammer Lüneburg-Stade gibt Tipps für die Insolvenzvorsorge.

    Beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit können Publikationen zu diversen unternehmensspezifischen Fragestellungen bestellt werden.
     

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